Aus eigener Erfahrung möchte ich Ihnen empfehlen:
Lassen Sie bitte bei jeder Blutabnahme den
Langzeitblutzucker-Wert HbA1c
bestimmen
Begründung:
Etwa jeder Zehnte hat bereits Zucker!
Jeder Nicht- Diabetiker sollte so oft wie möglich überprüfen lassen, ob er noch “Nicht-Diabetiker” ist.
Denn man spürt den erhöhten Blutzucker heimtückischer Weise nicht.
Doch er muss so früh wie möglich erkannt werden, um Spätfolgen wie Erblindungen und Beinamputationen vorzubeugen.
Der Langzeitblutzucker-Wert HbA1c sollte stets unter 6,0 % liegen.
Ärzte messen den Wert nie bei Nicht-Diabetikern!
Sagen Sie einfach, jemand in der Familie habe Diabetes und deshalb seien Sie besonders gefährdet - dann wird er ihn messen.
Hinweis: Die empfohlenen Grenzwerte sind verschieden, je nach dem, von wem sie stammen.
Der Deutsche Diabetiker Bund empfiehlt mit 6,0 % vorbeugend niedrigere Grenzwerte als Ärzte mit 7,5 %.
Auch der Nüchtern-Blutzucker morgens sollte besser unter 100 mg/dl liegen und nicht unter 120, wie manche Ärzte angeben.
Wenn Sie herausfinden, dass diese Stoffwechselstörung bei Ihnen anfängt, dann können Sie einer Verschlimmerung rechtzeitig vorbeugen. Leben Sie bitte nicht jahrelang ahnungslos mit gefährlich erhöhtem Blutzucker.